Seit Jahrtausenden nützen hochentwickelte Zivilisationen die Kraft der Flüsse, anfangs nutzte man die freie Strömung zum Antrieb von Wasserrädern.


Erst seit relativ kurzer Zeit werden Flüsse gestaut, um die Kraft des Wassers mit immer effektiver werdender Technik immer konsequenter zu nutzen. Erst kleine Bäche, dann im 20. Jahrhundert auch die großen Ströme.


Bis 1980 war schon fast die ganze Donau in Österreich mit riesigen Sperren und viele Kilometer langen seitlichen Dämmen verbaut. Mit Ausnahme der Wachau, einem einmaligen Natur- und Kulturjuwel, sowie der Donau mit Aulandschaft östlich Wiens bis Bratislava.


Jetzt erst ist man draufgekommen, dass mit den großen Stauwerken die Fische immer weniger werden, weil es keine Schotterbänke mehr gibt, und die Turbinen die Fische häkseln. Das vorher blühende Umland der Flüsse verödet, weil es die Hochwasser nicht mehr erreichen, der Geschiebenachschub unterbunden ist, sich der Strom eintieft und das Grundwasser sinkt.


Damals haben sich in der Wachau eine Handvoll Winzer und in Hainburg tausende junge Leute mit massiver Unterstützung von Nobelpreisträger Konrad Lorenz vehement und schließlich erfolgreich gegen die Verbauung der letzten verbliebenen Fließstrecken eingesetzt.

Langsam dämmerte auch der Bevölkerung und der Politik, dass der frei fließende Strom unvergleichlich schöner und insgesamt wertvoller ist , als riesige Betonwannen, die sich noch dazu im Laufe der Jahre immer mehr mit Schotter und Sediment auffüllen, und auf deren Stausohle organische Stoffe verfaulen und sich giftige Gase bilden. Ein Teil des giftigen Schlamms wird bei Hochwasser gezielt ausgespült, und verteilt sich alles Leben erstickend unterhalb der Stauseen über Land und Stadt.

 

Heute macht sich Aqua Libre daran, die Wasserkraft mit der Strom-Boje® zu revolutionieren, und ab jetzt schönsten Ökostrom im frei fließenden Strom zu erzeugen.